GRUNDSCHULE UND MITTELSCHULE AUGSBURG-FIRNHABERAU

Geschichte

Vorkriegszeit 1920 - 1939 (Kriegsbeginn)

  Am 1. Juli 1921 bezog eine Familie das erste Siedlerhaus in der Firnhaberau. Zu dieser Zeit mussten die Kinder noch bis zur Luitpoldschule nach Lechhausen laufen.
     

1. Siedlerhaus

  Bis 1924 war die Siedlung bereits auf etliche Häuser angewachsen. Inzwischen gab es schon so viele schulpflichtige Kinder, dass eine Schule benötigt wurde. Diese „Notschule“ wurde in einer Baubaracke am Hubertusplatz eingerichtet. Dort wurden die ersten drei Jahrgangsstufen unterrichtet. Die älteren Kinder gingen weiter nach Lechhausen. 

 

  1927 war es dann endlich soweit: Die erste „echte“ Schule mit zwei Klassenzimmern und einer Lehrerwohnung wurde fertiggestellt. Ausgelegt war das Gebäude auf sieben Jahrgansstufen.
 

 

Kriegszeit 1939 - 1945, Einmarsch der Alliierten

Zwei Lehrsäle wurden angebaut

 

 

 

 

 

 

   

Inzwischen umfasste die Siedlung Firnhaberau 132 Einfamilienhäuser. Am 1. Oktober 1930 wurde die Firnhaberau zu einem eigenständigen Schulbezirk erklärt. Aufgrund dessen wurde das Schulgebäude am 27. September 1937 um zwei zusätzliche Lehrsäle erweitert. Sie wurden nach Norden und Süden hin angebaut und mit je einem Luftschutzraum unterkellert. In einem dieser beiden Luftschutzräume befindet sich heute unser Schulmuseum.

1943 gab es erstmals getrennten Unterricht für die Klassen 1 und 2. Für die nun 292 Schüler waren vier Lehrkräfte zuständig.

Nach dem Krieg ab 1945

 

 

 

 

 

 

 

 

   1950 ist die Einwohnerzahl auf 2135 Bewohner angewachsen. Die Schule benötigte dringend eine Erweiterung. Diese erfolgte schrittweise:

Der Pavillon I wurde im Oktober 1959 eingeweiht. Darin befanden sich zwei Klassenzimmer zu je 84 qm, ausgelegt für je 60 Schülerinnen und Schüler.

 

Pavillon II

 

Die Kleinturnhalle wurde im November 1957 fertiggestellt.

Im Dezember 1961 war der Pavillon II beziehbar. 322 Kinder besuchten nun die Schule mit einem Klassendurchschnitt von 40 Kindern.

Neues Schulgebäude in Fertigbauweise

 

Am 16. April 1968 war Baubeginn für das neue Schulgebäude in Fertigbauweise. Am 17. Dezember war Einweihung für 7 neue Klassenräume, Fachräume und Lehrerzimmer. 470 Kinder freuten sich darüber sehr. Im Jahr 1973 erreichte die Schülerzahl mit 576 zu Schuljahresbeginn einen absoluten Höchststand.

Pavillon III
 

Gottseidank wurde am 1. Mai 1977 das Begegnungszentrum St. Franziskus feierlich eröffnet. Denn in diesem Haus wurden auf lange Zeit hin ausgelagerte Klassen unterrichtet (zeitweilig drei Klassen!).

Raumnot war ein Dauerthema in der Volksschule Firnhaberau. 1979 liefen neue Planungen für eine Schulerweiterung an. Da der Bau einer Gesamtschule an der Dr.-Schmelzing-Str. im Raum stand, wurde eine Erweiterung der Schule in der Firnhaberau erstmal verworfen. Aus dem Gesamtschulprojekt wurde nichts, die Waldorfschule baute dort stattdessen.

Im Oktober 1983 wurde der „Pavillon III“  eingeweiht wurde. 522 Schüler wurden zu dieser Zeit in 22 Klassen unterrichtet.

Doppelturnhalle

   1987 wurde die „Kleinturnhalle“ zugunsten des Baus einer „Doppelturnhalle“ abgerissen. Die neue Sporthalle für Schule und Vereine wurde am 5. Juni 1989 eingeweiht. Die Kosten beliefen sich auf 4, 9 Millionen DM.

 

 Ab 1997 Neue Volksschule Firnhaberau

 
   

Am 19. August 1997 wurde der „Pavillon II“ abgebrochen, es war der Beginn des Großprojektes „Neue Volksschule Firnhaberau“.

 

 



Am 23. Mai 2000 wurde der 1. Bauabschnitt (Fachraumtrakt mit einer Aula als Verbindung zum restaurierten „Altbau“) eingeweiht.

 

 



Danach musste der Pavillon III einem neuen Klassentrakt weichen. Dieser konnte im September 2007 bezogen werden.

 

 



Auch der Pavillon I wurde abgerissen und an seiner Stelle die Pausenfläche neu gestaltet.

 

 



Im November 2011 begann die Umbaumaßnahme für die gebundene Ganztagesschule mit Mensa und Räumen für die Mittagsbetreuung. Im Oktober 2012 konnten diese eingeweiht werden.